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Die wichtigsten Begriffe

Finanzsprache klingt oft komplizierter, als die Sache ist. Diese Begriffe genügen, um jede Auswertung in dieser Anwendung und die meisten Ratgebertexte zu verstehen.

Die wichtigsten Begriffe
Nettovermögen
Alles was du besitzt (Konten, Depots, Sachwerte) minus alles was du schuldest. Die ehrlichste einzelne Kennzahl deiner Finanzlage.
Fixkosten
Regelmäßige, weitgehend unvermeidbare Zahlungen wie Miete, Versicherungen und Abos. Sie fallen auch dann an, wenn du einen Monat nichts unternimmst.
Variable Kosten
Ausgaben, deren Höhe du kurzfristig beeinflussen kannst – Lebensmittel, Freizeit, Kleidung.
Sparquote
Anteil des Nettoeinkommens, der tatsächlich zurückgelegt wird. 400 € von 2.000 € ergeben 20 %.
Rücklage
Geld, das für einen bestimmten künftigen Zweck reserviert ist, z. B. Auto, Urlaub oder Nebenkostenabrechnung.
Notgroschen
Jederzeit verfügbare Reserve für Unvorhergesehenes, üblicherweise drei bis sechs Monatsausgaben.
Finanzmonat
Dein persönlicher Abrechnungszeitraum – oft von Gehaltseingang zu Gehaltseingang statt vom Ersten bis zum Letzten.
Liquidität
Geld, das kurzfristig verfügbar ist, ohne etwas verkaufen oder kündigen zu müssen.
Budget
Ein im Voraus festgelegter Betrag für eine Kategorie in einem Zeitraum.
Budgetübertrag
Nicht ausgegebenes Budget, das in den Folgemonat mitgenommen wird – hilfreich bei unregelmäßigen Ausgaben.
Cashflow
Die Differenz aus Einnahmen und Ausgaben in einem Zeitraum. Positiv heißt: Es bleibt etwas übrig.
Kündigungsfrist
Zeitraum, den du vor Vertragsende einhalten musst, damit die Kündigung wirksam wird.
Tilgung
Der Anteil einer Kreditrate, der die Schuld tatsächlich verringert – im Gegensatz zum Zinsanteil.
Effektivzins
Die tatsächlichen jährlichen Kosten eines Kredits inklusive Nebenkosten – die einzige vergleichbare Zahl bei Angeboten.
Inflation
Allgemeiner Preisanstieg. Sie senkt die Kaufkraft von Geld, das unverzinst herumliegt.
Zinseszins
Erträge, die selbst wieder Erträge erwirtschaften. Wirkt erst über viele Jahre spürbar – dafür dann stark.
Diversifikation
Verteilung von Geld auf mehrere Anlagen, um das Risiko einzelner Ausfälle zu begrenzen.
Monatsabschluss
Eine gespeicherte Momentaufnahme eines abgeschlossenen Finanzmonats – Grundlage für Vergleiche und Trends.
Grundeinkommen (Planungsbasis)
Der Teil deines Einkommens, auf den du dich jeden Monat verlassen kannst – ohne Überstunden, Boni und Sonderzahlungen.
Überschuss
Geld, das am Ende eines Finanzmonats übrig ist, aber noch nicht bewusst zurückgelegt wurde. Erst die Rücklage macht daraus Ersparnis.
Haftpflicht
Versicherung für Schäden, die du anderen zufügst. Sie deckt das größte alltägliche Risiko und kostet meist nur wenige Euro im Monat.
Schneeball-Effekt
Beim Schuldenabbau: Eine getilgte Rate wird vollständig auf die nächste Schuld umgelenkt, statt im Konsum zu verschwinden.
Plan/Ist-Vergleich
Gegenüberstellung von geplantem Budget und tatsächlichen Ausgaben eines Zeitraums – die Grundlage jedes Rückblicks.
Szenario
Eine Durchrechnung „was wäre, wenn“ auf Basis deiner echten Zahlen, die deine Daten aber nicht verändert.

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